Methoden
Gruppenarbeit organisieren
Gruppen ohne Streit einteilen, die Zeit sichtbar machen und den Geräuschpegel halten. Mit Rollen, festem Ablauf und einer Auswertung, die trägt.
Die Zahl der Anwendungen für den Unterricht ist groß, der Bedarf im Alltag klein. Dieser Beitrag ordnet die Arten, nennt Auswahlkriterien und rät zu einer kurzen Liste statt einer vollständigen.
Erstens Anzeigen für die Klasse: Zeit, Lautstärke, Tagesplan, Auswahl von Namen. Sie laufen am Beamer und richten sich an alle. Zweitens Werkzeuge für Ihre eigene Organisation: Notenverwaltung, Stundenplan, Kalender.
Drittens Anwendungen, die Schülerinnen und Schüler selbst bedienen — Quiz, Übungsprogramme, Umfragen. Viertens Ablagen für Material und Austausch. Die vier Gruppen haben unterschiedliche Anforderungen an den Datenschutz, weil nur die dritte und vierte regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten.
Für die erste Gruppe genügt meist eine einzige Anwendung, die mehrere Anzeigen zusammenführt; die Werkzeuge für die digitale Tafel decken Zeit, Lautstärke, Auswahl und Tagesplan gemeinsam ab. Das spart das Umschalten zwischen Fenstern mitten in der Stunde.
Die häufigste Anzeige ist die Zeit, und sie wird am häufigsten unterschätzt. Eine Klasse, die den Timer für die Arbeitsphase vorn sieht, teilt sich die Aufgabe anders ein als eine, die auf die Ansage wartet. Das ist kein Zubehör, sondern der Kern dessen, was eine Anzeige am Beamer leistet.
Fragen Sie zuerst: Braucht es ein Konto? Für eine Anzeige am Beamer ist das unnötiger Aufwand, gerade an einem Schulrechner, an dem mehrere arbeiten. Fragen Sie zweitens, wo die Daten liegen und was beim Bezahlen übertragen wird.
Prüfen Sie drittens, ob die Anwendung ohne Installation läuft. Auf Schulgeräten fehlen oft die Rechte dazu; was im Browser startet, funktioniert auch am fremden Rechner im Nachbarraum. Viertens: Lässt sich das Ergebnis speichern und wiederverwenden, oder bauen Sie jede Woche neu auf?
Ein fünfter Punkt fällt erst im Betrieb auf: Wie verhält sich die Anwendung, wenn das Netz stockt? Was am Beamer läuft, sollte nicht mitten in der Stunde neu laden müssen. Probieren Sie das einmal bewusst aus, bevor Sie sich in einer Lehrprobe darauf verlassen — der Beitrag über die Lehrprobe und ihren Ablauf nennt weitere Punkte für den Technikcheck.
Fertige Abläufe helfen an dieser Stelle mehr als weitere Anwendungen. Wer regelmäßig mit Stationen arbeitet, öffnet die Vorlage für die Stationenarbeit und passt die Aufträge an, statt das Tafelbild jedes Mal neu zusammenzusetzen.
Eine Sammlung von zwanzig Anwendungen benutzt niemand. Drei bis fünf, die Sie sicher bedienen, tragen den Alltag; alles Weitere kostet Einarbeitung und verursacht in der Stunde Pausen.
Wählen Sie so, dass jede Anwendung eine eigene Aufgabe hat. Zwei Programme für dieselbe Sache führen dazu, dass Sie sich mitten im Unterricht entscheiden müssen. Für die Anzeige der Phase am Beamer genügt zum Beispiel die Anzeige der Arbeitsphase; ein zweites Werkzeug daneben brächte nichts.
Wenn eine Klasse in jedem Fach eine andere Anwendung sieht, geht Zeit für die Bedienung verloren. Sprechen Sie ab, was gemeinsam genutzt wird — zumindest für die Anzeigen, die alle sehen. Wenn jede Lehrperson im selben Schulzimmer eine andere Lösung mitbringt, lernt die Klasse vier Bedienungen statt einer.
Für Anwendungen mit personenbezogenen Daten führt der Weg über die Schulleitung und gegebenenfalls einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Für reine Anzeigen am Beamer entfällt das meist, weil dort keine Schülerdaten anfallen. Wie sich ein gemeinsamer Ablauf in der Klasse etabliert, zeigt der Beitrag über die ersten Wochen als Klassenleitung; zum sichtbaren Zeigen von Phasen passt der Beitrag über die Phasen einer Unterrichtsstunde.
Vier Arten, unterschiedliche Anforderungen: Anzeigen für die Klasse, eigene Organisation, Anwendungen für Schülerinnen und Schüler, Ablagen.
Wählen Sie wenige aus, achten Sie auf Konto-Zwang, Datenort und Installation, und stimmen Sie sich im Kollegium ab. Kurz ist in diesem Fall besser als vollständig.
Redaktion ClassHelper
Die Redaktion schreibt die Beiträge dieses Blogs. Angaben zu Werkzeugen und Vorlagen stammen aus der Tafel selbst; Aussagen über andere Anbieter tragen ein Prüfdatum.
Methoden
Gruppen ohne Streit einteilen, die Zeit sichtbar machen und den Geräuschpegel halten. Mit Rollen, festem Ablauf und einer Auswertung, die trägt.
Klassenführung
Die Grundlagen der Klassenführung: Präsenz im Raum, verlässliche Abläufe, wenige Regeln und ein ruhiger Umgang mit dem, was dazwischenkommt.
Anlässe
Was in den ersten Wochen mit einer neuen Klasse zuerst drankommt: Namen, Sitzordnung, Abläufe, Regeln und der Kontakt zu den Eltern.